Es östert!

Wie jedes Jahr kommt Ostern schneller als erwartet. Aber es kommt – im Gegensatz zum Brexit, der vor Ostern schon gewesen sein sollte und jetzt erst einmal bis Halloween verschoben wurde.

Zum diesem Datum passt er auch viel besser, Gruseleffekt…

Wäre er schon vor Ostern gekommen – und Ostern ist das Fest der Auferstehung…?!

Es kommt ja jetzt schon zum Brexit: ‚täglich grüßt das May-Tier‘ .

Vielleicht bleibt uns das für eine Weile erspart? Themenwechsel!

 

Es ist immer wieder schön am Wasser – diesmal an der Ostseeküste. Das Wetter war so, wie es im März/April halt so ist, mal schöner, mal schlechter.

Mein Entspannungsbild aus dem letzten Beitrag hat Gesellschaft bekommen, aber nun ist auch genug 🙂

Viele schwärmen von Mandalas – Ausmalen von vorgezeichneten Feldern hat mir noch nie sonderlich gefallen – doch jetzt habe ich ‚Tangle-Tiles‘ entdeckt: bierdeckelgroße, weiße Blankokärtchen, die man selbst mit Mustern bemalt! Das hat für mich ein gewisses Suchtpotential…

Zum Abschluss noch ein Suchbild: wo ist der Osterhase?

 

Jetzt ist er zu sehen – und damit wünsche ich euch allen ein frohes Osterfest!!

 

 

Tanzende Tulpen

In diesem Jahr verwöhnt uns ein warmer Februar, Vorfrühlingsstimmung – flugs ein Körbchen mit Tulpenzwiebeln gekauft: jede Zwiebel treibt lange Stiele in die Höhe, kreuz und quer, wie zum Tanz. Aber ach, am Ende entwickelt sich eine einzige kleine Tulpe aus dem tanzenden Grün; dieses geht schnell in fahles Gelb und trockenes Braun über…

Nein, wir wollen diese Entwicklung nicht als Omen für das weitere Jahr nehmen, selbst wenn das folgende Experiment  aus Acryltusche, Wasser und Silikonöl auf den ersten Blick auch nicht frühlingshaft anmutet.

Doch aus dem Vergehenden entsteht Neues: weiße Blumen erheben sich aus dem toten Holz, so wie die ersten Winterlinge  aus dem verwelkten Laub hervorlugen.

Es wird doch! Bunte Vögel flattern auf, der Sonne entgegen:

Auch die  drei folgenden Bilder sind in Transfertechnik entstanden .
– die Umgebung der ersten beiden ergab sich nach und nach von alleine, sozusagen in Zwiesprache mit dem Papier – im Gegensatz dazu das dritte Bild, eine schnelle Skizze, zu der sich – schon wieder! – ein Vogel gesellt.

Nach so vielen bewegten Bildern zum Abschluss ein absolut meditatives Bild: Kreide strichweise auf einen Malkörper aufgetragen, mit den Fingern verstrichen und zum Schluss lackiert. Schon die Herstellung hat etwas sehr Beruhigendes – das sieht man dem Ergebnis auch an, finde ich; manch einer mag es sogar langweilig finden…

Und jetzt frisch ans Werk, was auch immer ihr beginnt!

neues Jahr, neues Glück…

Das neue Jahr fängt so an, wie das alte geendet hat,  frei nach dem Motto ‚guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?‘ Es ist ja auch nur ein gedachter, willkürlicher Neuanfang (leider).

Die Probleme auf der Welt sind real, allerdings wird durch die Berichterstattung vieles zusätzlich dramatisch zugespitzt: Sonderberichte, weil es im Winter in den Bergen heftig schneit – Endzeitstimmung auf dem Bildschirm 😉

Der Austritt Großbritanniens aus der EU mit dem medienwirksamen Namen ‚Brexit‘ wird – falls er denn jemals stattfindet – vieles verändern. Es ist aber kein Weltuntergang und die Wirtschaft wird auch in diesem Fall wieder Mittel und Wege  und Schlupflöcher finden! Wirklichen Hunger oder Vertreibung werden wir hier in Deutschland deswegen nicht spüren.

Die Welt kann ich nicht ändern, aber ich kann sie für mich persönlich lebenswerter machen — und vielleicht profitiert auch mein Umfeld davon! Zur Stimmungsaufhellung im Wintergrau hier ‚eingefangene Sonnenstrahlen‘:

Ein Besuch in der Stadtbücherei gibt mir oft einen zusätzlichen kreativen Schubs – diesmal war es ein Buch über ‚Bildtransfer‘, also z. B. das Übertragen von Fotos aus Zeitschriften auf ein anderes Material; nach Lust und Laune kann man es dann noch weiter bearbeiten. So ist das Bild des jungen Jahres 2019 entstanden – hier noch weitere Experimente:

Zum Abschluss ein Foto meiner Amaryllis; sie begleitet mich seit Dezember, erfreut mich durch immer weitere Blüten. Ich werde versuchen, sie nach dem Verblühen durch das Jahr zu bringen, auf dass sie zum Jahresende erneut blüht – ob es gelingt, steht in den Sternen, wie so vieles;-)

 

 

 

Besinnliche Weihnachten

Weihnachtszeit

Und der Engel sprach: ‚Es sei Friede auf Erden!‘

Davon sind wir weit entfernt; wer hört schon auf Engel…- insbesondere manche Politiker scheinen auf niemanden mehr zu hören!

Ziehen wir uns ins Private zurück und genießen Weihnachten! In diesem Sinne:

Weil es so schön ist, noch ein paar weitere Wohlfühlbilder:

Der Weihnachswichtel hat alles rechtzeitig zum Fest geschafft und ruht sich nun aus.

Im Traum erscheint ihm ein Glücksschwein, welches ihn fragt, wie denn das Jahr 2019 werden soll?

Das weiß der Wichtel auch nicht – vielleicht können die weisen Eulen helfen?

Diese schauen in ihre Kristallkugel, erkennen aber nur schlechtes Wetter und deuten es als stürmische Zeiten, in denen wir uns befinden. Dazu hätte der Wichtel keine Kristallkugel benötigt!

Auch der alte Steinsitzer kann nicht die Zukunft voraussagen. Jedoch gibt er uns einen Spruch mit auf den Weg, der immer Gültigkeit besitzt:

Vorweihnachtszeit

 

Sylt im November: in diesem Jahr angenehm warm – man verdrängt die Ursachen dafür aus dem Hirn und lässt sich lieber die Sonne auf dasselbe scheinen! Und wer würde sich nicht über eine letzte blühende Heckenrose freuen?

Wieder daheim, eröffne ich die ‚Wichtelwerkstatt‘: Kleinigkeiten basteln für

Adventskalender, als Geschenke für liebe Menschen – und für mich selber…

Wir haben beschlossen, die große Kunsttanne dieses Jahr in ihrem Kellerquartier zu lassen, ein großer Zweig in einer Bodenvase wird sicherlich auch schön aussehen. Irgendwie haben meine Hände allerdings Bäume gebastelt 😉

Nun ja, Wald und Bäume sind eh allgegenwärtig bei mir:

In der nächsten Woche soll es tatsächlich den ersten Schnee geben – hier ein kleiner Vorgeschmack:

Und nicht vergessen: die Vorweihnachtszeit soll auf das Fest der Liebe einstimmen!

Indian Summer

Auch in Kanada war es in diesem Jahr ungewöhnlich heiß, selbst im September noch. Dementsprechend färbten sich die Bäume nicht farbenfroh –  aber wenigstens waren sie grün und nur selten vertrocknet!

Buntes gab es trotzdem genügend – hier ein paar Schnappschüsse:

Beim Wale-Watching war ich nicht schnell genug mit dem Knipsen, daher habe ich die Fantasie spielen lassen:

Besonders beeindruckt hat mich der Niagara-Fall! Auf dem Boot inmitten der Gischt des Falles konnte ich leider nicht fotografieren – die Versuche, das Erlebte wiederzugeben, gelingen nicht so recht. Dieses Bild trifft es etwas – daneben ein Foto direkt neben dem Fall.

Herbstfarben gibt es inzwischen in Berlin zu bewundern – als Fotos und als Aquarell festgehalten:

Einen schönen Herbst, meine Lieblingsjahreszeit, für euch alle – und diese Vögel werden bei mir bleiben und nicht in den Süden ziehen 🙂

 

 

 

 

Kein Titel

Mögliche Titel wären: Natur und Menschen sind verrückt, Widerstand gegen ‚Nationalisten‘, HILFE!, Chaos usw. 

Eigentlich sollte dies ein Sommerabschluss-Artikel werden; schon mit Bezug auf den Klimawandel, der sich in diesem Jahr hier sehr heiß und trocken bemerkbar machte. Die beiden Figuren zeigen Wärme und Hitze.

Ich druckte Baumstämme und spielte mit den Fotos davon.

Ein Abklatschdruck ergab für mich einen Sonnenauf- und untergang in leicht kitschigen Pastellfarben.

Als ich dies grade fertig hatte, brannte der Wald bei Berlin. Nicht, dass es nicht schon sehr viel gebrannt hätte in diesem Jahr – aber so dicht…

Unter diesem Aspekt erschienen mir die Bilder unheimlich: schwelte dort nicht noch Feuer im Sonnenaufgang; verbrannte Erde im Vordergrund? An den Baumstämmen züngeln Flammen….

Unentschlossen legte ich den Beitrag erst einmal auf Eis.

Die Jagd auf ausländisch aussehende Menschen in Chemnitz nach einem – wahrscheinlich durch Asylbewerber – zu Tode gekommenen Deutschen (selbst dürften sie sich gerne gegenseitig dezimieren…) macht mir Angst. Nicht um mich – um die Zukunft meiner Kinder und Enkel.

Die Collage entstand gestern Abend – zwei Schreihälse brauner Gesinnung in Chemnitz blickten mir aus der Tageszeitung entgegen. Zu ihnen gesellen sich in der Collage einige  ‚Anzugträger‘, die sich ungern ganz zeigen wollen. In der linken oberen Ecke schweigt die Betroffenheit….

Aber vielleicht sehe ich wieder zu schwarz bzw. braun – etwas Hoffnung ist noch da.

Zuviel des Guten

Sonne spendet Licht und Wärme — aber es ist mit ihr dasselbe wie mit anderen guten Dingen: zuviel ist ungesund und man mag es nicht mehr. Wer zuviel von einer ansich leckeren Sache gegessen oder getrunken hat bis ihm schlecht wurde, wird sie beim nächsten Mal meiden oder den Genuss beschränken. In gewissem Maße können wir auch der sengenden Sonne ausweichen – mit der Wärme wird es schon schwerer: so attraktiv sind Supermärkte und Malls auch wieder nicht, dass man dort stundenlang vor den Kühltheken oder Kleiderständern stehen möchte – und nachts liegt man ohne Klimaanlage dampfend im eigenen Saft…

Mein Arbeitstisch ist normalerweise ein wunderbar heller Platz direkt vor dem Fenster – jetzt dämpft ein Vorhang die Temperatur dort etwas, so dass wenigstens ein paar Spielereien entstehen können, wie die kleine Ente aus einem Schneckenhaus oder der Wächter.

Ein paar Kerzenständer sind in Vorbereitung auf den Herbst auch schon mal entstanden.

Und auch der Speckstein aus Norwegen hat mir jetzt gezeigt, was in ihm steckt – ich hatte erst eine Skizze angefertigt, aus der dann eine Monotypie wurde.

 

Dieser Beitrag wurde mit einem kalten, feuchten Handtuch im Nacken geschrieben und zeigt zum Abschluss noch ein paar schöne Sommerfotos:

Sommerliche Bilder

Es ist zwar grade erst der offizielle Sommeranfang vergangen, aber die Temperaturen der letzten Wochen waren wie im Hochsommer – einschließlich Trockenheit bzw. Gewittern. Im Mai war ich einige Zeit im Indischen Ozean unterwegs, genoss dort schon warmes Wetter mit leichter Schwüle; hier ein paar typische Fotos:

Tropische Blumen; könnte man sich in der Fantasie nicht schöner vorstellen:

Abgestorbene und angespülte Korallenstücke liegen zu Tausenden am Strand – leider ist es streng verboten, sie auszuführen:

Zurück in Deutschland musste ich mich klimatisch kaum umstellen: das Tropenwetter war auch hier! Meiner Kreativität ist so viel Wärme nicht zuträglich, es reichte grade, das Sonnenschirmmotiv zu skizzieren, zu aquarellieren und einen Schaumstoffdruck anzufertigen:

Langsam, während ich das Fotoalbum fertigstellte, kamen doch so ein paar Ideen: Blüten, Holz, Blüten auf Holz, Blüten auf Holz und dazu Schmetterlinge: so soll es sein:

Auf dem Titelbild hat ein übrig gebliebener Schmetterling sein Zuhause in einem auf Leinwand transferierten Zeitschriftenbild gefunden – mir gefällt diese Kombination sehr gut.

Kreative Sommertage – in welchem Metier auch immer – das lenkt auch von den düsteren Wolken am Politikhimmel ab…

Der Mensch und andere Figuren

Meine Sehnsucht nach Meer aus dem letzten Beitrag wurde gestillt: ein paar Tage auf Rügen bei herrlichem Sonnenschein und steigenden Temperaturen weckten die Frühlingsgefühle und die Kreativität!

An manchen Stränden findet man unzählige Steine in den unwahrscheinlichsten Formen – ein paar davon wanderten in meine Taschen; je näher wir unserem Auto kamen, desto schwerer wurde ich…

Zuhause, auf dem Tisch ausgebreitet, sahen manche schon ohne Bearbeitung sehr figürlich aus, andere benötigten etwas Farbe oder Klebstoff:

Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, wo der Mensch bleibt, ihr habt noch keinen gesehen?

Am letzten Sonntag habe ich an einem Workshop in chinesischer Kalligrafie teilgenommen – vorher hatte ich mich schon etwas eingestimmt mit ein paar Pinselübungen:

Es war aber kein Vergleich zu den dortigen echten chinesischen Pinseln und der selbst gefertigten Reibetusche! Und dies ist das Zeichen für ‚Mensch‘ 😉