Tinte & Tusche

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Tinte etwas zum Schreiben (Füller/Federhalter) und Tusche ist die bunte wasserlösliche Farbe, die mit einem Pinsel aufgebracht wird. Es gibt aber auch Zeichentusche – mit einem Federhalter wird gezeichnet und man kann die Linien mit Wasser weicher machen:

 

 

 

 

 

Diese Schwarz-Weiß-Bilder finde ich immer recht ausdrucksstark.

Letztens kam mir zufällig der Gedanke, was passiert, wenn man die Tinte in feuchte Aquarellfarbe gibt:

 

 

 

 

 

 

Nach dieser „Birke“ experimentierte ich weiter: als erstes wurden einige Stellen auf dem Papier mit weißer Wachskreide bestrichen, so dass das Papier dort die Aquarellfarbe abstößt; mit der Feder kann man trotzdem darüber gehen, die Tinte verläuft dort dann nicht. Diesmal hatte ich keine Vorstellung, was ich malen wollte und habe mich einfach nur von den verlaufenden Farben leiten lassen:Bei dem letzten Bild hatte ich ein Bild aus Venedig vor Augen – die Farbe trug ich mit einem Schwamm auf und kontrollierte den Tintenverlauf – zum Teil ließ ich das Papier etwas antrocknen und gab lieber später noch etwas Wasser dazu:

 

Noch ein Tanz

Kurzmitteilung

Nach dem „Tanz in den Mai“  hat mich das Thema „Tanzen“ einfach nicht losgelassen – auch bedingt durch den Besuch des Kolbe-Museums, das gerade eine Ausstellung dazu präsentiert. Nach ein paar Skizzen habe ich als erstes einen Druck in Postkartengröße erstellt:

 

 

 

 

 

 

Das tanzende Paar gefiel mir so gut, dass ich danach noch eine Monotypie angefertigt habe:

Nach soviel konzentrierter Arbeit war jetzt etwas Spielerei angesagt, eine weitere Monotypie – seitenverkehrt und auf farbigem Papier:

 

 

Aus der restlichen Farbe auf der Glasplatte entstand zum Schluss noch ein Spontandruck – erinnert mich sehr an die australische Landschaft beim Ayers Rock: