Acryl II

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Der April brachte ein paar wunderschöne Tage an der See mit sich – durchgeweht und voller Tatendrang kam ich wieder nach Hause und probierte weiter, auf welchen Untergründen Acrylfarbe noch so haftet; dieses Mühlenbild entstand auf einer Lasagne-Platte ( ungekocht!), das Mohnfeld auf schwarzer Pappe.P_20160417_120801_1P_20160419_182741_1

Auf den durchsichtigen Plastikplatten alter Bilderrahmen von IKEA, im Laufe der Jahre leicht zerkratzt, entstehen Hinterglasbilder: sehr spannend, da man das endgültige Ergebnis erst nach dem Umdrehen sieht. Das Mädchen habe ich allerdings erst nachträglich auf die Vorderseite gezeichnet.

Aber, es wird nicht nur mit Acryl gearbeitet! Beim schon längst einmal fälligen Aufräumen meines Zimmers entdeckte ich einige Steine aus verschiedenen Urlauben und ein Päckchen an der Luft trocknenden Ton. Der Alabaster aus Frankreich bekam einen Sockel und ein Vögelchen aus Ton; ein Stück Granit aus Finnland wurde mit einem Stein vom Darß durch den Ton zu einer hockenden Figur – die Eule von den Feuersteinfeldern auf Rügen brauchte keinen Ton, nur ein Gesicht!

Acryl

P_20160321_193057_1Lange hatte ich mich gesträubt, Acrylfarben zu benutzen – wenn man damit ‚wie mit Ölfarben‘ oder ‚wie mit Aquarellfarben‘ malen kann, dann sollte man doch einfach gleich das Original verwenden… Und die empfohlenen Zusätze, Verdicker, Strukturpasten – es sah doch sehr nach Geldschneiderei aus!

Weihnachten habe ich meinem Enkel ein Set geschenkt; ich wusste, dass ihm die Staffelei gefallen würde – und es waren Acrylfarben und Pinsel dabei.P_20160322_095131_1

Ja, doch, es hat was, so mit der Farbe aus dem Vollen zu schöpfen!

Und – das ist nicht zu verachten: man kann die Bilder immer wieder übermalen! Ein Aquarell muss auf Anhieb sitzen, sonst kann man es nur ‚verschlimmbessern‘ – Acrylfarbe ist geduldig; diese drei Bilder sind nacheinander auf derselben Leinwand entstanden!

In diesem Sinne: ein farbenfrohes Frühjahr!