Zuviel des Guten

Sonne spendet Licht und Wärme — aber es ist mit ihr dasselbe wie mit anderen guten Dingen: zuviel ist ungesund und man mag es nicht mehr. Wer zuviel von einer ansich leckeren Sache gegessen oder getrunken hat bis ihm schlecht wurde, wird sie beim nächsten Mal meiden oder den Genuss beschränken. In gewissem Maße können wir auch der sengenden Sonne ausweichen – mit der Wärme wird es schon schwerer: so attraktiv sind Supermärkte und Malls auch wieder nicht, dass man dort stundenlang vor den Kühltheken oder Kleiderständern stehen möchte – und nachts liegt man ohne Klimaanlage dampfend im eigenen Saft…

Mein Arbeitstisch ist normalerweise ein wunderbar heller Platz direkt vor dem Fenster – jetzt dämpft ein Vorhang die Temperatur dort etwas, so dass wenigstens ein paar Spielereien entstehen können, wie die kleine Ente aus einem Schneckenhaus oder der Wächter.

Ein paar Kerzenständer sind in Vorbereitung auf den Herbst auch schon mal entstanden.

Und auch der Speckstein aus Norwegen hat mir jetzt gezeigt, was in ihm steckt – ich hatte erst eine Skizze angefertigt, aus der dann eine Monotypie wurde.

 

Dieser Beitrag wurde mit einem kalten, feuchten Handtuch im Nacken geschrieben und zeigt zum Abschluss noch ein paar schöne Sommerfotos: