Aquarelle

Als der 1. Mensch neben die Holzkohlestriche etwas rote Erde setzte, freute er sich an der Farbigkeit. Ein paar Regentropfen vertieften die Farbe, als der Regen heftiger wurde, verlief die Farbe und wurde zum Schluss fast ganz weggewaschen.

Also zog der erste Mensch mit den Erdfarben in eine Höhle, mischte die Pigmente mit Wasser oder Fett – und erfand so die Vorläufer der Aquarell- bzw. Ölfarben.

Aquarell lebt durch die lasierenden, also durchscheinenden Farben.

Das ist der Unterschied zu den Tuschebildern, die wir alle in der Schule angefertigt haben: Schultusche und auch Gouache sind deckend und wirken oft etwas stumpf – man kann aber auch Aquarell und Gouache nebeneinander in einem Bild benutzen, je nach gewünschtem Effekt.

Aquarellfarben vermischen sich, nebeneinander gesetzt, auch auf dem Papier – die Verläufe und somit die Ergebnisse sind nur zum Teil vorhersehbar – aber das macht das Ganze auch so spannend!

Dieses Bild ist in einem anderen Stil gemalt – eng angelehnt an August Macke – aber trotzdem ein Aquarell:Hier habe ich einmal ausprobiert, welche Farbvielfalt sich ergibt, wenn man nur die drei Grundfarben rot, blau und gelb verwendet:kahnfahrt