Druck

Linoldruck

Als der 1. Mensch die Höhle verlassen wollte, schaute er sich seine Hände an: die Handinnenflächen waren völlig mit Farbe beschmiert. Er drückte eine Hand an die Felswand – und der erste Druck war entstanden.

Heute gibt es viele verschiedene Druckverfahren – wer sich dafür interessiert, dem sei ein Besuch im Kupferstichkabinett in Berlin empfohlen: die Vitrinen mit den Erläuterungen im Vorraum kann man sich, auch ohne Eintritt zu bezahlen, anschauen.

 

 

Spontandruck

Ich drucke im „Hochdruckverfahren“ –fast jeder kennt noch den Linoldruck aus seiner Schulzeit. Inzwischen gibt es Platten, die sich einfacher behandeln lassen als Linol, das Werkzeug ist aber noch dasselbe.

Außerdem gibt es noch eine ausgesprochen interessante Druckvariante; ich nenne es den „Spontandruck“:

 

 

Man gibt verschiedene Farben –  verdünnte Linolfarbe oder auch Aquarellfarbe  – auf eine Glasplatte, legt dann ein Blatt Papier darauf, drückt es etwas an und zieht es vorsichtig wieder ab.

Manchmal landet das Papier dann sofort im Papierkorb – öfter aber entstehen bizarre Gestalten oder Landschaften, die man auch noch weiter bearbeiten kann.

 

Schiffe

Diese Masken sind auf unterschiedlichem Papier gedruckt  und wirken daher auch verschieden:Masken-PapyrusUnd die folgenden Drucke sind aus Zeichentusche entstanden – die Farbwirkung ist so intensiv wie auf einem Foto:

Blüte Knospe

Diese beiden Holzschnitte wirken durch den HIntergrund recht bedrohlich und düster – ein freundliches Exemplar ist im Beitrag „Winterende?“ vom 21.02.13 zu sehen.

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