Frohe und friedliche Ostern!

Der meteorologische sowie der kalendarische Frühling sind da, die Uhr wurde schon auf Sommer gestellt – nur das Wetter und  das politische Klima sind eher winterlich.

Den kleinen Friedensvogel habe ich auf einem Poster gesehen; er inspirierte mich zu dieser Collage. Die verschiedensprachigen Zeitungsausschnitte im Hintergrund symbolisieren die unterschiedlichen Völker.

Draußen zwitscherten die Spatzen und immer mehr Vögel bevölkerten meinen Schreibtisch – das Peace-Zeichen veränderte sich zum Osterei.

Ein kleiner gelber Vogel versteckt sich im Gestrüpp.

Vogelfamilien setzten sich als Monotypien auf verschiedene Untergründe.

Irgendwann schwirrte mir der Kopf und ich malte mir ein Seebild, um ihn wieder frei zu bekommen!

Gute Laune, einen freien Kopf, nette Gesellschaft und einen wohlig gefüllten Magen: Frohe Ostern!

Fester Stand

Dieses Bild entstand wieder von ganz allein –

ich fragte mich, was ich da sehe: eine helle Haartolle von Trump? Und ein brauner Ring darum?? Was überrollt uns da?

Geschwächt vom Zusehen bei dem Problem, eine Regierung zu bilden, dem Herumgeeiere, den Machtkämpfen und Wortbrüchen war mir nach Arbeiten mit den Händen: ich beschloss, eine Figur zu formen; diesmal aber keine ruhende, sitzende oder zarte – nein, ein stabiles Kerlchen sollte es werden, das allem trotzen kann. Hier sind die einzelnen Schritte dokumentiert:

Fertig!! Die rote Farbe soll in diesem Fall die Kraft ausdrücken, keine politische Richtung.

Da sich der Stärkste auch einmal entspannen muss, zum Abschluss ein ruhiges Seerosenbild und zwei Variationen:

 

Rätsel

Zum Jahresanfang ein kleines Training im ‚Genau hinsehen‘ – bei den ganzen Fake News und Halbwahrheiten, die uns täglich serviert werden, kann das nicht schaden!

Wir fangen ganz einfach mit einem Abdruck an, aus dem mich ein Tier anschaute:

Nun folgt eine Postkarte, die ich verfremdet habe:

Ich habe die Unterschiede nicht gezählt 😉

Zum Abschluss etwas für Könner – sieht man auf diesem Foto eine junge Frau oder einen Mann/alte Frau oder beide im Wechsel:

Wer sich nun nur noch auf eine Insel wünscht – bitte sehr 🙂

Das Rad der Zeit

Je älter ich werde, desto schneller scheint sich das Rad der Zeit zu drehen – jetzt stehen wir schon kurz vor dem Wechsel in das Jahr 2018!

Jeder verbringt den Jahreswechsel auf seine Weise; schlafend, entspannt mit lieben Menschen oder nachdenklich,

mancher auch allein, ängstlich oder voller Hektik

oder mittendrin im Feuerwerk!

Und im neuen Jahr geht es wieder weiter wie gehabt. Kaum jemand macht sich bewusst, wie kurz eigentlich das ‚jetzt‘ ist: wir werkeln für die Zukunft, freuen uns auf die nächste Reise – gelegentlich denken wir glücklich an Vergangenes bzw. bedauern unsere früher gemachten Fehler; aber wir leben JETZT, in diesem Moment!

Atmet tief ein und erlebt, fühlt und geniesst genau diesen Augenblick, bevor er schon wieder Vergangenheit ist. Mir gibt dieses Durchatmen Kraft; euch vielleicht auch – wir werden sie im kommenden Jahr brauchen 😉

Einen guten Rutsch in ein friedliches Jahr 2018!!

Weihnachten 2017

In diesem Herbst gab es diverse Probleme mit der Postzustellung: in manchen Bezirken konnte man froh sein, einmal in der Woche Post zu erhalten. Vorsichtige Menschen schicken daher jetzt ihre Weihnachtspost rechtzeitig ab. Im Moment klappt es mit der Verteilung allerdings sehr gut – ich habe schon viele Weihnachtswünsche erhalten. Interessanterweise hat die Sorge des ’nicht rechtzeitig Ankommens‘ auch Auswirkungen auf den Mailverkehr – diverse Grüße sammeln sich schon im Posteingang – so langsam gerate ich in Stress …

Stress mag ich aber gar nicht in dieser magischen und besinnlichen Weihnachtszeit – also stelle ich jetzt fix ins Netz, was ich bisher habe!

Die beiden oberen Fotos sind bei einem Weihnachtsmärchen auf dem Eis entstanden und – etwas verfremdet – schöne Weihnachtsmotive!

Euch allen ein stimmungsvolles und friedliches Weihnachtsfest!!

Übrigens; wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum umherirrt:

aus einem alten Buch kann ein neuer Baum entstehen!

 

 

Spätherbst ?

Gefühlt ist es Spätherbst, der Kalender zeigt etwas anderes:

Also stimmen wir uns auf Weihnachten ein, zünden Kerzen an, besuchen einen Weihnachtsmarkt, basteln kleine Engel und größere Weihnachtswichtel.

Schön entspannt lehnen wir uns zufrieden zurück, betrachten schon mal Schneelandschaften und freuen uns auf den Winter!

Aber ach – vor den Feiertagen sind noch so viele Besorgungen zu machen

  • tschüß, ich muss dann mal los!!

Licht!

Novembergrau. Zeitumstellung, der Nachmittag verschwindet schon früh in der Dunkelheit.

Alles strebt dem Licht entgegen.

Von meinen Herbstspaziergängen hatte ich einiges an Holz nach Hause gebracht – geputzt und geschliffen wollten die beiden Wurzeln der Sonne engegenfliegen: einmal als Gandalf ( Zauberer bei ‚Herr der Ringe‘)

und zum anderen als fliegender Elch:

Zwei weitere Holzstücke entpuppten sich als Vögel…

Nach soviel Fliegendem, Entfliehenden brauchte ich dringend Erdhaftung und verpasste einem Stein einen Kopf aus Pappmache.

Und nun ist Zeit zum Entspannen!

Herbstsonne

Der Herbst ist da! Manchmal sogar mit Sonne 🙂

Wir sind ihr, nach Art der Zugvögel, noch etwas entgegengefahren in Richtung Süden:  Allerdings nur für ein paar Tage… in der Weingegend um Mainz war es besonders schön! Ein paar Fotos seht ihr hier:

Den ersten heftigen Herbststurm haben wir auch überstanden – während dieser draußen tobte, bastelte ich  Herbst-Trolle und goss das Grashaar der beiden kleinen Männchen.

Gesichter interessieren mich ja immer wieder – ihr kennt viele Bilder, auf denen ‚Abziehbilder‘ von Gesichtern auf von mir gestaltetem Untergrund kleben. Diesmal sah ich ein Gesicht in einem Buch; Ausschneiden des Bildes verbat sich. Also nahm ich eine alte Buchseite als Hintergrund und zeichnete das Gesicht mit schwarzer Tusche ab: vom ersten Versuch blieb nur das Auge übrig, aber das zweite Bild gefällt mir!

 

Woll-Sommer

Wie war das mit dem Siebenschläfer…dieser Sommer war doch eher ein grün angestrichener Winter! Zwar habe ich eine geraume Zeit in Norwegen verbracht und dort meinen Wollpullover und die Daunenweste schätzen gelernt – aber hier in Deutschland war es auch nicht viel besser. Der zur Zeit stattfindende ‚Wahlkampf‘ ist ebenfalls nicht geeignet, die Gemüter zu erhitzen; Resignation im Sinne von ‚es ändert sich eh nix‘ macht sich breit. Bevor wir ganz wegdämmern, schauen wir uns ein paar Fotos aus Norwegen an:

Es leben dort viele Schafe – man trifft sie an Wanderwegen und auch auf Straßen; geschoren werden sie anscheinend nicht und so bleiben sie mit ihrem Zottelfell an Büschen hängen. Diese Wolle habe ich eingesammelt. Auf die Frage, was ich damit machen will, wusste ich noch keine Antwort – aber die Ideen kommen ja von alleine!

Man kann daraus Wollkugeln fertigen, wie Pompons – funktioniert übrigens auch mit Zeitungspapier.

Aus den Wollkugeln werden Schafe mit Zahnstocherbeinen.

Eine Puppe, fast so alt wie ich, erhält mit einer Wolllperücke ein altersgemäßes Aussehen.

Während ich hier so vor mich hin werkelte, tobten die Hurrikans an Amerikas Küsten – die grundierte Leinwand erschien mir auf einmal wie ein aufgepeitschtes Meer. Das konnte nicht so bleiben: als Schöpfer meiner Bilder ließ ich das Meer sich beruhigen und pflanzte eine Palme.

Und jetzt stelle ich mich auf einen schönen Herbst ein!

 

Hamburg?

In der letzten Woche wollte ich eine Verpackung wegwerfen – dabei erinnerte mich das Innenteil an eine Fensterfront: Frisch an die Arbeit! Am PC wurde das Original noch dreimal verändert – kein Meisterwerk, aber irgendwie witzig.

Als ich mir eben die Fotos wieder ansah, hatte ich plötzlich Hamburg am Wochenende nach dem G-20-Gipfel vor Augen!

Wen es jetzt genauso geschüttelt hat wie mich, der möge mit diesem Bild seine Ruhe wiederfinden 🙂